FSG II verliert beim TSV Gadernheim

Am Ende fehlte die Cleverness

Nach 4 Wochen Winterpause machte sich die 2. Mannschaft der FSG Gersprenztal am Sonntag auf den Weg ins verschneite Lautertal zu ihrem Spiel gegen den TSV Gadernheim. Von der kühlen Halle wollte man sich nicht beeinflussen lassen und begann das Spiel mit viel Tempo sowohl in Angriff als auch in der Abwehr.

Leider war die Torausbeute durch ungenaue Pässe oder zu überhastete Torabschlüsse mal wieder ein deutlicher Kritikpunkt. Obwohl viele Bälle in der Abwehr und durch die starke Torfrau Marlies Schwebel, die sogar 2 der 4 Siebenmeter hielt, erkämpft werden konnten, ließ sich der Vorsprung in der ersten Halbzeit nie auf mehr als 3 Tore ausbauen.

Die Ansage in der Halbzeit war daher klar: genau so weiter machen und vorne das Tor treffen!

In Unterzahl in die zweite Halbzeit gestartet, kassierte die FSG gleich den Anschlusstreffer zum 6:7.
Doch davon unbeeindruckt konnte man das Spiel immer mehr kontrollieren und sogar auf 8:14 in der 51 Minute davonziehen.
Was dann passierte, grenzt schier an ein Wunder, der sicher geglaubte Sieg wurde noch hergeschenkt.

Die Auszeit der Gadernheimerinnen, deren Trainer seinen Spielerinnen eine klare Kampfansage mitgab, bewirkte bei Gersprenztal das genaue Gegenteil. Es lief nichts mehr. Kein Durchkommen im Angriff und die Abwehr schaute zu wie Gadernheim Tor um Tor aufholte und in der letzten Minute nach dem 1:0 zum zweiten Mal in Führung ging, bei der es bis zum Schlusspfiff blieb. So ging das Spiel mit 16:15 verloren.

Bis zum nächten Spiel am 14.2. heißt es nun regelmäßig ins Training kommen, damit die ganze Mannschaft fit ist und beim nächsten Spiel 60 Minuten hellwach zu sein und über ein temporeiches Spiel endlich wieder einen Sieg zu erringen.

Gegen den TSV Gadernheim spielten: Lara Gehrhardt, Jacqueline Völkel (4), Christine Buxmann (2), Sarah Dyziek, Caroline Fischer (1), Petra Feick, Marina Schmitt (1), Anke Trautmann (1), Kim Clement, Bianca Wagner (5), Isabelle Speier (1) und im Tor Marlies Schwebel