Hohe Fehlwurfquote wird FSG fast zum Verhängnis

Handball-FSG-2015_16_webFSG Gersprenztal gegen SG Egelbach, Samstag 24.10.2015 Ober-Ramstadt

Am Samstag, den 24. Oktober 2015, empfingen die Damen der FSG Gersprenztal zuhause in Ober-Ramstadt die Damen der SG Egelsbach.

Bedingt durch die positive, motivierte Stimmung im Team sowie den hart erkämpften Sieg gegen die Damen aus Siedelsbrunn die vorherige Woche, war der Anspruch der Gersprenztalerinnen an dieses Spiel nicht mehr und nicht weniger als ein Sieg. Erfahrungsgemäß war man aber aufgrund der vergangen, stets schwierigen und harten Spielen gegen die gegnerische Mannschaft, gewarnt und darauf vorbereitet, dass dies kein leichtes Vorhaben werden würde.
Die Anspannung war der Heimmannschaft deutlich anzumerken und entsprechend nervös starteten die Gersprenztalerinnen mit einem 0:3 Rückstand ins Spiel. Nach diesem holprigen Start fing man sich aber glücklicherweise schnell und schaffte es, mit 5:4 erstmals im Spiel in Führung zu gehen. Diese Führung wurde dann auch im Verlauf des Spiels nicht mehr abgegeben.
Die Damen der FSG schafften es durch gute Aktionen im Angriff, sich klare Chancen herauszuspielen, die oftmals nur durch hartes Eingreifen der Gegnerinnen unterbunden werden konnten.

Eines der ganz großen Probleme der FSG-Damen ist allerdings bekanntermaßen die häufig mangelhafte Torausbeute nach Siebenmeter-Strafstößen. Oftmals traf man nur den Pfosten oder der Torfrau der Egelsbacherinnen gelang es, sich durch gute Paraden auszeichnen.
Da sich das Spiel sehr ausgeglichen gestaltete, drohte diese Problematik der FSG zum Verhängnis zu werden – insgesamt konnten 8 Strafstöße nicht verwandelt werden. Erst Doreen Behley schaffte es, am Siebenmeterpunkt die Nerven zu bewahren und verwandelte die letzten Würfe sicher.
Diese zwei hart erarbeiteten Punkte waren für die Gersprenztalerinnen der zweite Sieg der Saison. Anspruch der Mannschaft und der beiden Trainer Artur Czarny und Pawel Orzlowski ist es, die restlichen Spiele der Hinrunde ebenso erfolgreich abzuschließen. Allerdings zählt es für die FSG, die herausgespielten Chancen besser zu nutzen, um sich selbst die Spiele nicht weiterhin so nervenaufreibend zu gestalten.

Es spielten: Silvana Paschke und Rebecca Pabst (im Tor), Samira Viehrig (2), Katharina Schumann (1), Katrin Walter (1), Lisa Schneider, Anne Haselbauer, Johanna Schuchmann (5/2), Maike Ulbricht (1), Doreen Behley (8/3), Ilka Hofmann, Jacqueline Völkel und Vanessa Lehr.