Verabschiedung von Robin Büttner

12 Jahre im Trikot der HSG Groß-Bieberau/Modau

Vor dem Spiel gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim verabschiedete Georg Gaydoul Robin Büttner, der aufgrund einer anhaltenden Verletzung seine Handballkarriere beenden musste.

„Eine Ära geht zu Ende, Robin Büttner spielte 12 Jahre für unseren Verein in der 3. Liga und Regionalliga und war dabei über viele Jahre eine prägende Persönlichkeit auf und neben dem Spielfeld. Als Spieler übernahm er Verantwortung und wurde zu einem wichtigen Gesicht der Mannschaft und des Vereins.

Begonnen hat alles einmal bei der SG Arheilgen, über die HSG Hanau fand er den Weg nach Groß-Bieberau/Modau, dort spielte er unter anderem mit Felix Kossler und Jan Döll auf der rechten Angriffsseite und wurde zum treffsicheren Rechtsaußen und Torjäger. In der Regionalliga Saison 2022/23 war er der beste hessische Torschütze mit über 200 erzielten Treffern. In den 12 Jahren hier, traf er über 1 500 mal ins Tor der Gegner.

Sein Ziel ist es, eine Trainer Laufbahn einzuschlagen und seine Erfahrung an die nächsten Generationen weiterzugeben. Beruflich ist er erfolgreich in der Versicherungsbranche unterwegs und als Familienvater eines zweijährigen Sohnes, plant er jetzt einen Hausbau mit seiner Familie in Reinheim.

Und auch wenn der letzte Abpfiff als Spieler sicherlich ein emotionaler Moment sein wird, ist es kein endgültiger Abschied. Der Verein und seine Handballfans sagen Danke für 12 Jahre Einsatz, Leidenschaft, Verantwortung und Vereinstreue. Und sie dürfen sich gleichzeitig darauf freuen, Robin Büttner auch in Zukunft in der Groß-Bieberauer Halle zu sehen – dann vielleicht mit einer neuen Rolle, aber mit derselben Leidenschaft für den Handball, so Georg Gaydoul“.

Natürlich erhielt er sein Trikot und ein Abschiedsgeschenk des Vereins und seiner Teamkollegen.

Robin Büttner: „Ich kann nur danke sagen für die schöne Zeit hier, ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und will dies auch gerne weiter tun. Meine Teamkollegen werden auch ohne mich weiter stark auftreten und die Meisterschaft dieses Jahr klar machen.“

Mit lang anhaltenden Applaus und Standing Ovations wurde er würdig verabschiedet.