Falken HSG Bieberau/Modau – SG Bruchköbel  35:33 (19:17)

Bieberau/Modau macht sich Stress – Sieg mit Kampfeswille  

Schwerer als erwartet, taten sich die Falken gegen Bruchköbel, die stark aufspielten. Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten, bei Bieberau/Modau konnte Robin Büttner nicht spielen, er knickte im Abschlusstraining um und bei Bruchköbel fehlte Torjäger Dennis Weit aufgrund einer Schulterverletzung.

Zumindest bei den Gästen machte sich das Fehlen von Weit nicht bemerkbar, die spielten im Angriff sehr effektiv und Tim Döhring übernahm die tragende Rolle, war permanent torgefährlich und führte klug Regie. Ganz anders bei den Falken, da spürte man das Fehlen von Büttner gewaltig. Im Angriff längst nicht so variabel und sicher im Abschluss wie zuletzt, taten sich die Falken schwer. Die Gäste verteidigten sehr geschickt und waren schnell auf den Beinen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel mit wechselnden Führungen, nach zehn Spielminuten führten die Falken mit 6:4, in der 16. Spielminute stand es 9:11 für die Gäste.

Die spürten längst, dass die Falken an diesem Tag schwächelten und nutzten immer wieder ihre Chancen. Trotzdem konnte Bieberau/Modau mit viel kämpferischen Einsatz wieder das Heft in die Hand nehmen und in Führung gehen. Zur Halbzeit hieß es 19:17.

Aus der Kabine kommend, lief es zunächst etwas besser für die Falken, sie behielten die Führung und konnten in der 46. Spielminute mit fünf Toren zum 28:23 vorlegen. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln, kämpften sich wieder heran und konnten in der 56. Spielminute sogar zum 31:31 ausgleichen. Trainer Thomas Weber nahm die Auszeit und appellierte an seine Mannschaft die Konzentration nicht zu verlieren und weiter an einen Sieg zu glauben.

Die Schlussphase wurde brutal spannend, Bruchköbel witterte die mögliche Sensation, ging zweimal in Führung (57. Spielminute 31:32 und 58. Spielminute 32:33), die aber postwendend von den kämpfenden Falken zunächst von Kevin Kunzendorf (32:32) und dann von Damjan Jajic (33:33) wieder ausgeglichen werden konnte. Bei dem Versuch Jajic am Torwurf zu hindern, musste Bruchköbel eine Zeitstrafe hinnehmen, die lautstark von der Bank reklamiert wurde, was zu einer weiteren Zeitstrafe führte. Jetzt zeigte sich die Cleverness und Routine der Falken, ihr Kampf wurde belohnt und so traf Till Schenkel von Rechtsaußen zum 34:33 und David Lubar in der letzten Spielsekunde vom Kreis zum 35:33 Sieg.

Trainer Thomas Weber: „Wir fanden heute wenig Zugriff in der Abwehr und konnten deshalb wenig Tempo nach vorne machen. So stellte sich Stress in unser Spiel ein und darunter litten auch die Abschlüsse. Bruchköbel spielte stark und machte uns das Leben schwer. Am Ende wurde aber unser Kampf und das nicht aufgeben mit einem weiteren Sieg belohnt.“

HSG Bieberau/Modau

Juzbasic  10 Paraden, Trautmann  2 Paraden ab 55. Minute

Diesterweg, Jajic 7, Günther, Lubar 1, Schenkel 3, Kunzendorf 11/5, Hübscher 4, König 1, Trautmann 1, Weber 4, Becker 3

Zeitstrafen 4, 7 m 6/5

SG Bruchköbel

Ebell ,  M. Bätz        

Warm 4, Wolff M. , Helbing , Ramos-Sanchez , Fuchs 2,  Wolff J. 4,  Junker 8, Döhring 12/1, N. Bätz , Beller , Moock 3,  

Zeitstrafen 6, 7 m 1/1    

Zuschauer: 300

Das nächste Spiel ist am Samstag, 21.02.2026 um 19.30 Uhr bei der HSG Pohlheim.