Wenn nicht jetzt – wann dann?
Das vierte Jahr Regionalliga brachte uns wieder einmal den dritten Platz in der Tabelle. Damit gehören wir wiederholt zu den Spitzen Teams in Hessen und darauf dürfen wir durchaus stolz sein. Doch verwehrt blieb uns auch wieder einmal der so lang ersehnte Aufstieg zurück in die dritte Liga.
Zu stark präsentierten sich in der Vergangenheit die Teams aus Kirchzell, Münster und dieses Jahr Gensungen, die jeweils mit großem Abstand die Meisterschaften errungen haben. In der abgelaufenen Saison haben wir aber einen großen Schritt nach vorne gemacht, haben uns nicht nur punktemäßig enorm verbessert, sondern haben fast wieder zu unseren alten Stärken gefunden, haben nur ein Heimspiel verloren, haben die meisten Treffer erzielt und können mit einer fantastischen Torhüterleistung (17 Paraden im Schnitt pro Spiel) aufwarten. Zudem konnte unser Kevin Kunzendorf die Torjägerwertung mit Abstand gewinnen.
Die Falken spielen wieder attraktiven Angriffshandball und das spricht sich rum. Hatten wir letzte Saison gerade einmal noch 274 Zuschauer im Schnitt bei den Heimspielen, waren es in dieser Saison immerhin wieder 346. Das kann, das muss noch besser werden, aber es ist eine steigende Tendenz, die uns Mut macht. Mut macht auch die Tatsache, dass wir auch in engen Spielen Moral bewiesen haben und siegreich waren. Aussetzer gab es eigentlich nur in Obernburg (das Spiel dürfen wir nie und nimmer verlieren) und in Groß-Umstadt, wo wir uns mit einer Punkteteilung zufrieden geben mussten.
Wir hatten leider auch wieder Verletzungspech, Matthis Thanscheid verletzte sich im ersten Spiel gegen Gensungen schwer, dazwischen traf es Robin Büttner, Damjan Jajic, Till Schenkel und Nils Günther. Alle Spiele konnten nur wenige bestreiten, dazu gehörten Martin Juzbasic, Darren Weber, Robin Hübscher, Thomas Becker, David Lubar und Mika Trautmann.
Mit Trainer Thomas Weber haben wir uns positiv weiter entwickelt und sind taktisch und strategisch flexibler geworden. Die Physis stimmt und wir können 60 Minuten mit Tempo Druck machen. Im Abwehrverband ist noch Luft nach oben, daran arbeiten wir.
Verabschiedet haben wir uns von David Lubar, der zur TSG Offenbach/Bürgel wechselt, von Till Schenkel und von Florian König, der in seine Pfälzer Heimat zur TSG Hassloch wechselt. Wir danken den dreien für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Falken und wünschen alles Gute für die weitere sportliche Zukunft.
Manager Georg Gaydoul: „Wir haben wieder alles getan um ein Top Team zu präsentieren, wir haben ein erfahrenes Trainer Team, eine für diese Klasse einmalige medizinische Abteilung und im weiteren Umfeld erprobte Handball- und Management Experten. Jetzt muss die Mannschaft liefern und alles versuchen von Anfang an vorne zu stehen.“
Erfreulich war auch die Entwicklung unserer zweiten Herrenmannschaft. Trainer Dennis Rybakov leistete hier sehr gute Arbeit und hat die Jungs, nach anfänglichen Schwierigkeiten, in die Spur gebracht und beachtliche Erfolge erzielt. Der Lohn – Meisterschaft und Aufstieg in die Hessische Oberliga. Damit verfügen wir über einen leistungsmäßig starken Unterbau und eine hervorragende Spielmöglichkeit für junge Talente, die sich im Leistungshandball beweisen wollen.
Unsere Damen bereichern seit Jahren die Bezirksoberliga und wollen auch in der neuen Saison wieder mit guten Leistungen aufwarten.
Wir danken allen beteiligten, allen Helfern, allen Spielern, den Trainern, den Betreuern, den Schiedsrichtern, Zeitnehmern und Sekretären, den Eltern, vor allem aber auch unseren Sponsoren und Fans. Herzlichen Dank und unterstützt uns auch in der neuen Saison – in der wir viel vor haben.
Michael Blechschmitt
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
der Falken HSG Bieberau/Modau